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Gepäcktransport - Alukoffer und Packtaschen

Generell kann gesagt werden, dass die meisten Langzeit-Motorrad-Reisende mit zuviel Gepäck starten. Nicht mitnehmen, was man brauchen könnte - sondern selektiv vorgehen. Frage dich: was brauche ich wirklich, was kann ich unterwegs bei Bedarf leicht besorgen?

Und dann stellt sich natürlich die Frage: wie bringe ich das ganze Gepäck am besten unter?

Alukoffer

Für eine Motorrad-Weltreise oder jede längere Reise, die auch mal weg vom Asphalt führt, sind Alukoffer die perfekte Wahl. Diese schützen die Ausrüstung am besten vor mechanischen Schäden, zB bei Unfällen oder beim Unfallen des Motorrades. Alukoffer bieten auch guten Schutz vor Staub und Wetter, und machen Dieben ihre Arbeit schwerer.

Bild: Alukoffer von Touratech auf Yamaha XT660Z Tenere
Bild: Yamaha XT660Z Tenere mit Touratech-Alukoffer

Kofferträger und Alukoffer gibt es heute von verschiedenen Anbietern. Man muss nicht selbst herumbasteln - es gibt perfekte Systeme (Alukoffer und Kofferträger) von diversen Anbietern. Am bekanntesten sind die Alukoffer von Touratech, Därr, Bernd Tesch ... Komplette Systeme, also Gepäckträger und 2 Alukoffer gibt es ab ca. 750 Euro.

Plastikkoffer sind nicht so geeignet wie Alukoffer, da sie zu wenig robust sind.

Eine günstige Alternative sind wasserdichte Packtaschen. Sie bieten allerdings zu wenig Schutz für sensibles Gepäck wie Laptop oder Kamera. Und natürlich auch keinen wirksamen Diebstahlschutz. Doch wer mit kleinem Geldbeutel reisen will, mit minimaler Ausrüstung und ohne zu viel technischen Geräten unterwegs ist, für den kann dies eine Überlegung wert sein.

Packtasche

Für die Campingausrüstung sowie für große, aber nicht zu schwere Ausrüstungsgegenstände (wie zB. Jacke, Schuhe), ist die beste Unterbringung in einer wasserdichten Packtasche, welche hinter dem Fahrer befestigt wird. Bekannt und von guter Qualität sind die Packtaschen von Ortlieb.

Wem es gefällt, oder wer es braucht, kann auch noch ein Topcase mitnehmen.

Tankrucksack

Ist praktisch für Dinge, auf die man schnell zugreifen will, wie zB eine Kamera. Zur Unterbringung der Kamera, und zum besseren Schutz, gibt es spezielle Innentaschen, die in den Tankrucksack passen. Und der Tankrucksack ist natürlich ideal, um in der Kartentasche die benötigte Landkarte zu platzieren.

Weitere Unterbringungsmöglichkeiten:

  • Werkzeug: es gibt Werkzeugfächer, die am Motorschutz moniert werden. Vorteil: das relativ schwere Gepäck wird schwerpunktmäßig optimal platziert.
  • Wasser: Plastikkanister können am Alukoffer befestigt werden. Weiters gibt es faltbare Wassersäcke. Wenn man sie nicht braucht, kann man sie klein zusammenfalten. Und bei Bedarf hat man eine zusätzlich Kapazität von 5 oder 10 Liter.

Wie packt man am Besten?

  • so nahe wie möglich am Motorrad
  • so tief wie möglich
  • und so weit vorne wie möglich.

Dh, nicht zu hecklastig packen. Schwere Gegenstände so weit vorne, so nah am Motorrad, und möglichst tief unterbringen.